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Térkép Nagyvázsonyról  Térkép Nagyvázsony környékéről - Veszprém megye térképe

Nagyvázsony - in Ungarn

ein Zusammentreffen von Natur und Geschichte



Die Umgebung von Nagyvázsony gehört zu den schönsten Landschaften Europas. Nördlich erhebt sich einer der höchsten Berge des Bakony Gebirges, der 600 m hohe Kab-berg, südlich liegen die Hügel des Balatongebietes. Die Harmonie dieses Landschaftgebietes fesselte die Menschen hierher, den Historikern nach lebten hier schon seit der Steinzeit Menschen.  

Auch die in der Mitte des Ortes erbaute Kinizsi-Burg ist älter als 500 Jahre. Die Burg wurde nicht den damaligen Gewohnheiten nach auf einen Hügel, sondern unterhalb des Ortes gebaut. Der berühmteste Besitzer war Pál Kinizsi, welcher es der Legende nasch vom einfachen Müllerburschen bis zum Heerführer gebracht hat. Mit seinen Namen ist auch die Gründung des äschwarzen Heeresô von König Matthias verbunden.

Kinizsi liess die äusseren Schutzwände, den Palastteil und die Burgkapelle, sowie das Oaulinerkloster am Ortsrand erbauen. Das Besitztum hat während der Türkenzeit mehrmals neue Eigentümer bekommen. 1649 gelangte es in die Hände von István Zichy, er siedelte hier Deutsche an und liess damit das Besitztum neu erblühen.

Gegenüber der Burg befindet sich das Postmuseum, welches mit zeitgemässen Gegenständen, Uniformen und Postkutsche die Geschichte des ungarischen Postwesens zeigt.

In der Bercsényi Strasse steht das 170 Jahre alte Schumacher-Haus, in dessen Küche zeitgemässe Haushaltsgegenstände gezeigt werden. Im ehemaligen Stall sind die Werkzeuge der letzten Nagyvázsonyer Kupferschmiede ausgestellt.

In der Vár Strasse befindet sich die Grundschule. Eine Tafel erinnert daran, dass der österreichische Physiker Robert Lieben finanziell zum Bau dieser Schule beigetragen hat.

An der Hauptverkehrsstrasse Veszprém-Tapolca steht die einzige guterhaltene gotische Kirche der Umgebung. Die St. István Kirche wurde 1481 Von Pál Kinizsi erbaut, die barocke Einrichtung stammt aus dem XVIII. Jahrhundert.

Es lohnt sich Nagyvázsony mehr als nur einen Tag zu verbringen. Den Gästen, die im Ort oder in den umliegenden Dörfern ihren Urlaub verbringen, bieten sich ausser Besichtigung der Nagyvázsonyer Sehenswürdigkeiten interessante Programme und Tagesturen in die nähere Umgebung an.

Nicht weit vom Ortsteil Nemesleányfalu entfernt befindet sich die Ruine des Klosters äTalodô, dessen Geshichte bis ins XIII. Jahrhundert zurückgeht.

In nördlicher Richtung führen schöne Wanderwege zum Kab-berg, in süd-östlicher Richtung finden Naturfreunde die Ruine der Zador-burg.

In den Nachbarorten führen uns alte Kirchen und Bauernhäuser zurück in vergangene Jahrhunderte. Wer schimmen und baden möchte erreicht in 15 Minuten die Strandbäder am Plattensee. An kühlen Tagen empfehlen sich Ausflüge in die umliegenden Städte Veszprém, Herend, Balatonfüred, Tihany, Tapolca, Badacsony und Keszthely. Ihre Sehenswürdigkeiten und Kunstdenkmäler bieten angenehmen Zeitvertreib.

Nagyvázsony besitzt keine Zugverbindung, doch fahrplanmässige Busse bieten begueme Reisemöglichkeiten. Der nächste Bahnhof ist im 20 Km entfernten Veszprém.

In Nagyvázsony gibt es mehrere Restaurants, Konditoreinen und Lebensmittelgeschäfte. Angenehme Übernachtungsmöglichkeiten bieten das Schlosshotel, Privatpensionen, die Jugendherberge neben den Kinizsi Burg und Privatzimmer.
 
 

Wir würden uns freuen, auch Sie als Urlaubsgast in Nagyvázsony begrüssen zu dürfen.
 
 

írta: Gyõrffy Árpád
Fotók: Gyõrffy Árpád, Gyõrffy Zoltán
1999.12.05.

Empfohlene Touren

Térkép Nagyvázsony környékéről

1. Ruine der Csepelyer Pusztakirche - 9 km

Route: Kleine Schule (6) - Vár (Burg) str. - Ethnographisches Museum (5) - Sörház str. - Rákóczi str. - Kossuth str. - Schlosspark (1) - Kossuth str. - St. István Kirche (2) - rote "Ruine"(wie eine "L" Buchstabe) Zeichen (RL) - Cspelyer Kirchenruine - zurück nach Nagyvázsony

(mit Fahrrad: Veszprémer Landstrasse - Úrkúter Strasse (links) - an der Pumpanlage links)
 
 

2. Ruine des Táloder Klosters - 7km

Route: Kleine Schule (6) - Vár str. - Temet? str. - Postmuseum (4) - blaues Zeichen (B) - in westliche Richtung in der nordöstlichen Seite des Friedhofs -

St. Mihály Berg - Paulinerkloster - Táloder Wiese - Kinizsi Quelle - Táloder Klosterruine - zurück in dem Weg mit grünem Zeichen (G) - in östliche Richtung - Ruine der Szentjakaber Kirche - Nemesleányfalu, evangelische Kirche (9) - Pet?fi str. - Kinizsi str. - reformierte Kirche (7)
 
 

3. Csicsóer Försterhaus - 12 km

Route: Kleine Schule (6) - Kinizsi str. - reformierte Kirche (7) - Pet?fi str. - Nemesleányfalu - Vigántpetender Landstrasse - Forstweg mit blauem und grünem Zeichen (BG) in südliche Richtung - Csicsóer Försterhaus - zurück in demselben Weg (mit Fahrrad auch fahrbar)
 
 

4. Zádor-Burg - 13-15 km

Route: Kleine Schule (6) - St. Ilona Kirche (8) - Kinizsi str. - rotes Zeichen (R) in der Vöröstóer Strasse - Vöröstó - Vöröstóer Kalvarienberg - rotes Zeichen (R) - blaues-rotes Zeichen (BR) - Zádor-Burg - zurück an dem Weg mit rotem Ruine-Zeichen (RL) in nordwestliche Richtung - Barnag - in der Landstrasse nach Vöröstó und nach Nagyvázsony (mit Fahrrad auch fahrbar, Ausnahme den letzten Strecke zur Zádor-Burg)
 
 

5. Kab Berg - 16 km

Route: Kleine Schule (6) - Vár str. - Kinizsi-Burg (3) - Új str. - blaues Kreuz-Zeichen (B+) oder blaues Zeichen (B) - blaues Zeichen (B) - Kinizsi-Aussichtsturm (nur tagesüber) - zurück in demselben Weg

(mit Fahrrad: Veszprémer Landstrasse - Úrkúter Landstrasse - Strasse zum Kabhegyer Fernsehturm (links))
 
 
 

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